Penis-Fit
Beschwerden (Details)

Ursachen von Impotenz

Es gibt viele gemeine oder witzige Sprüche über die Mannesschwäche. In Filmen, Fernsehen und in Zeitungen wird Ihnen vorgegaukelt, man(n) muss allzeit bere

Es gibt viele gemeine oder witzige Sprüche über die Mannesschwäche. In Filmen, Fernsehen und in Zeitungen wird Ihnen vorgegaukelt, man(n) muss allzeit bereit sein und stundenlang durchhalten können. Mann ist aber keine Maschine, die immer kann. Versagensängste rauben Ihre Standfestigkeit. Für Sie als Mann ist die Impotenz eher ein quälendes Problem, das ein Liebesvergnügen schlichtweg verhindert.

Männer die eine Impotenz (Erektile Dysfunktion) haben, sind nicht selten. Eine gelegentliche Potenzstörung kann hin und wieder passieren und ist nicht ungewöhnlich. Aus Sicht des Urologen spricht man von einer Impotenz, wenn sechs Monate oder länger und mindestens 70 Prozent der Schäferstündchen nicht von Erfolg gekrönt sind. Im Klartext: wenn der Penis nach kurzer Zeit wieder erschlafft oder gar nicht erst steif wird, obwohl sexuelle Lust vorhanden ist.

Erektile Dysfunktion ist eine weit verbreitete körperliche sowie seelische Belastung. Am häufigsten sind Männer im besten Alter, über 40, betroffen. Der Anteil liegt bei etwa 20 Prozent und kann auch schon in jungen Jahren auftreten.

Mit steigendem Alter erhöht sich das Risiko, das Liebesleben nicht befriedigend ausleben zu können.

Es werden zwei Formen der Potenzstörung unterschieden.

  • Erektionsstörungen (Impotentia coeundi)
  • Unfruchtbarkeit (Impotentia generandi)

Bei der Erektionsstörung wird das gute Stück nicht steif genug. Der Samenerguss kann nicht kontrolliert und das Liebesleben nicht vollzogen werden. Mann kommt vorzeitig, verzögert oder, was sehr selten ist, gar nicht (Anejakulation).

Gehört Unfruchtbarkeit zu den Ursachen der Potenzstörung, erfolgt die Erektion normal und der Geschlechtsverkehr kann vollzogen werden, aber es befinden sich keine gesunden, zu wenige oder gar keine Spermien im Samenerguss.

Mit der Impotenz werden viele körperliche Ursachen in Verbindung gebracht. Einige wichtige sind: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, neurologische Erkrankungen und Schädigung des Rückenmarks, operative Eingriffe im Beckenraum nach Unfällen, Verletzungen des Schwellkörpers oder genitale Fehlbildungen.

Bei manchen Betroffenen sind die Ursachen auch psychischer Natur, vor allem bei jungen, unerfahrenen Männern. Seelische Faktoren können Auslöser sein, wenn dahinter Depression, Stress und Leistungsdruck, Ängste und Hemmungen, fehlende Sicherheit, Partnerschafts- und Persönlichkeitskonflikte stecken. Aber auch das Wehren gegen das bekannte Männerbild der Pornoindustrie. Impotenz kann auch entstehen, nach Einnahme bestimmter Medikamente, Rauchen, Alkohol- und Drogenmissbrauch, Übergewicht und ungesunder Ernährung. Erektile Dysfunktion durch psychische Ursachen kann in den meisten Fällen erfolgreich behandelt werden. Oft gibt es aber nicht nur eine alleinige Ursache. Körperliche und psychische Gründe stehen im Zusammenhang. Eine echte Lebenskrise kann sich daraus entwickeln. Beim nächsten Mal zu versagen, endet dann in einem Teufelskreis, der durchbrochen werden muss und auch kann.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.