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Behandlung von Impotenz

Die Unfähigkeit eine Erektion zu erreichen oder zu erhalten wird als Impotenz oder Erektionsstörung bezeichnet. Wie bei allen anderen Erkrankungen sollte a

Die Unfähigkeit eine Erektion zu erreichen oder zu erhalten wird als Impotenz oder Erektionsstörung bezeichnet. Wie bei allen anderen Erkrankungen sollte auch hier zuerst die Diagnose gestellt und anschließend mit einer Therapie begonnen werden. Für Männer gibt es eine Reihe individueller Möglichkeiten der Behandlung.

Zu den möglichen Ursachen der Impotenz zählen ungesunde Lebensgewohnheiten wie zum Beispiel: Rauchen, Alkohol- und Drogenkonsum oder Übergewicht. Bei der Behandlung der Erektionsstörung steht die änderung dieser Lebensarten an erster Stelle. Wenn die Umstellung nicht möglich ist oder keinen Erfolg hat, dann gibt es unterschiedliche Therapiemöglichkeiten.

Die häufigsten medizinischen Behandlung einer erektilen Dysfunktion ist die Gabe von Medikamenten.

Im Allgemeinen sicher und wirksam, ist diese Arzneigabe nicht geeignet für Betroffene, die schwere Herzerkrankung, Herzinsuffizienz, einen Schlaganfall, unkontrollierten Bluthochdruck oder Diabetes haben oder hatten. Weiterhin sind alle Medikamente verschreibungspflichtig.
Zur Behandlung werden orale Medikamente wie Cialis®, Levitra®, Viagra® oder lokal anzuwendende Arzneien eingesetzt. Sie wirken allerdings nicht schematisch, sondern benötigen auch eine sexuelle Stimulierung. Die Wirkungsdauer liegt je nach Wirkstoff zwischen fünf bis zu 24 Stunden und der Effekt setzt zumeist nach 20-60 Minuten ein.

Als mechanische Hilfsmittel stehen Vakuumpumpen und Penisringe zur Verfügung. Penisringe gibt es in unterschiedlichen Größen und werden angewendet, wenn auf natürlichem Wege anfänglich noch eine Erektion möglich ist. Er wird einfach übergestreift und die Erektion kann damit gehalten werden. Jedoch darf das Hilfsmittel nicht länger als 30 Minuten getragen werden.

Vakuumpumpen erzeugen einen Unterdruck und das Blut fließt in den Schwellkörper. Ein Penisring, der anschließend angewendet werden kann, verhindert den Rückfluss des Blutes.

Eine Gefäßoperation bei mangelnder Blutzufuhr ist ein chirurgischer Eingriff und wird nur noch sehr selten durchgeführt. Die Erfolgsaussichten sind minimal.

Das Einsetzen von Schwellkörperimplantaten verspricht mehr Erfolg. Die Operation kann aber nicht wieder rückgängig gemacht werden, da ein großer Teil des Schwellkörpers ruiniert wird.

Aber es gibt auch eine Reihe alternativer Behandlungen bei Erektionsstörung. Dazu zählen u.a. das Erlernen von Beckenbodenübungen. Die Gymnastik ist eine natürliche,erfolgreiche und effektive Methode.

Aus anderen Kulturen ist der Einsatz von pflanzlichen Mitteln bekannt. Der Extrakt von Ginkgo biloba, Hafer oder koreanischen Ginseng haben eine positive Wirkung auf die Potenz. Zur Auswahl stehen auch noch, für den der es mag, Akupunktur, Homöopathie, Hypnosetherapie oder Reiki.

Ein Tipp in eigener Sache
Alle Medikamente sind verschreibungspflichtig. Von zweifelhaften Quellen, die Sie im Internet gefunden haben, lassen Sie lieber die Finger. Der Weg zum Apotheker ist ungefährlicher.

Das richtige Medikament für Sie kann nur ein Facharzt finden. Er verordnet die richtige Dosierung und berücksichtigt mögliche Kontraindikationen.

Reden Sie mit Ihrer Partnerin. Sie sollte in die Wahl der Behandlung einbezogen werden und diese dann akzeptieren.

Ärzte, Psychologen und Sexualtherapeuten stehen Ihnen gern beratend und helfend zur Seite. Nur Mut und geben Sie der Impotenz keine Chance!

Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.